Private Meerschweinchen-Notstation und Hobbyzucht – geprüft und genehmigt durch das zuständige Veterinäramt.
Aktualisiert 05.06.2026
Nächster Wurf im September 2026
Über uns und unsere Haltung
Notstation und private Hobbyzucht
Schon seid vielen Jahren sind wir Fans der Meerschweinchen.
Wir sind: Mein Mann, der mir eine große Hilfe ist und dafür sorgt das der Stall ( so nennen wir unsere Voliere) dicht gegen Raubtiere ist, dann sind da noch meine Kinder, die mich auch immer wieder unterstützen.
Da wir viel im Stall sitzen werden unsere Tiere automatisch gut sozialisierte und einige fressen uns aus der Hand.
Wir haben eine große Außenvoliere in der sie GANZJÄHRIG draussen leben, durch die große Voliere wurden wir damit irgendwie von selbst zur privaten Notstation.
Auch da suchen immer mal wieder Notiere ein neues zu Hause.
Mittlerweile betreiben wir eine private Hobbyzucht in den Rassen:
- Rosette
- Rosette Schimmel
- Glatthaar in Brindle Schwarz/Weiß und Schwarz/Beige
- Glatthaar
Der Verdienst kommt ausschließlich den Tieren zu gute.
Ernährung
Frisches Grünfutter ist die gesündeste und natürlichste Nahrung für die kleinen Nager.
Unsere Meerschweinchen kennen alles an Frischfutter.
Regelmäßig pflücken wir Gras und Kräuter von dem was die Natur uns bietet.
Besonders beliebt und gut als Abrieb für die Zähne sind Äste von Bäumen wie Äpfel/ Kirsche/ Pflaume/ Haselnuss oder von Sträuchern wie Johannisbeere/ Himbeeren (ohne die Frucht).
Sie kennen aber auch Obst, Gemüse und alle Arten an Kohl.
Heu sollte ihnen immer zur Verfügung stehen.
Das sollten Sie über Meerschweinchen wissen
Meerschweinchen sind bewegungsfreudige Tiere, die ihren Alltag am liebsten mit mehreren Artgenossen gemeinsam verbringen. Sie sind zwar klein und haben ein freundliches Wesen, doch auch Meerschweinchen haben hohe Ansprüche an ihre Halter*innen.
Die Tiere unterstützen sich gegenseitig und fühlen sich weniger gestresst, wenn ein vertrauter Gefährte bei ihnen ist. Eine Einzelhaltung ist ausgeschlossen - alleine würde ein Meerschweinchen sehr leiden.
Wohlfühlgehege mit viel Platz
Meerschweinchen bewegen sich viel und brauchen als scheue Fluchttiere eine gute Mischung aus Platz zum Rennen und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten zum Verstecken. Handelsübliche Käfige für Meerschweinchen sind für ihre Bedürfnisse jedoch meistens zu klein und nicht artgerecht!!!
Sie können sich darin nicht richtig austoben. Die Folge: Ihre Muskulatur verkümmert. Das Meerschweinchengehege sollte daher so groß wie möglich sein und für bis zu vier Tiere eine Grundfläche von mindestens zwei Quadratmetern haben. Für jedes weitere Tier rechnen Sie mindestens einen halben Quadratmeter hinzu.
Die Nager brauchen eine Umgebung, die sie munter und aktiv erkunden können. Beispielsweise bereitet ihnen eine zwei Meter lange Strecke zum Flitzen viel Freude.
Außerdem braucht jedes Tier ein Schlafhäuschen. Dieses sollte zwei Ausgänge haben, damit sich die Tiere nicht in die Quere kommen.
Die Haltung im Garten
Die Haltung in einem mindestens vier Quadratmeter großen Außengehege über das gesamte Jahr ist ebenfalls möglich. Es sollte im eigenen Garten ein- und ausbruchssicher, also überdeckt und eingegraben, und abwechslungsreich strukturiert sein. Zudem darf es nicht komplett in der prallen Sonne stehen. Zum Gehege gehört außerdem ein geräumiges, wetterfestes Schlaf/ Schutzhaus, in dem alle Tiere Platz finden. Achten Sie vor allem im Winter darauf, dass Sie den Meerschweinchen Frischfutter mit reichlich Vitamin C zur Verfügung stellen.
Meerschweinchen sind keine Schmusetiere
Lärm und Trubel mögen Meerschweinchen gar nicht. Sie sind schreckhaft und sensibel. Anders als viele denken, möchten Meerschweinchen nicht angefasst oder gestreichelt werden. Wenn Sie die kleinen Nager hochheben, halten sie zwar still, genießen den Kontakt aber nicht. Vielmehr befinden sie sich in einer Schreckstarre. Machen Sie sich und Ihren Kindern daher bewusst, dass Sie viel Spaß mit Ihren Meerschweinchen haben können, wenn Sie sie einfach beobachten. Sie hochzuheben oder mit ihnen zu kuscheln ist jedoch keine gute Idee.
Wir sozialisieren unsere Tiere indem wir ihnen was leckeres zu Essen hin halten und je nach Charakter kommen sie von selbst zu uns. Sitzen wir auf dem Boden gibt es auch ein paar wenige Tiere die sich trauen auf uns drauf zu klettern und sich frei bewegen, sie müssen aber selbst entscheiden können wieder runter zu hopsen.